BesserFernsehen, Medien, Musik, Inspiration & Wellbeing

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JAN
04

Snoopys Lebens-Weisheiten!

1---Cover-deutsch

Es gibt Kinder-Bücher & Comics, die hallen durch ein ganzes Leben. Sie bleiben eine Quelle der Weisheit und des Trostes für Kinder aller Altersgruppen rund um den Globus. Wie Snoopy mit seiner Peanuts-Gang. Ich liebte sie alle – aber ohne Snoopy hätte den Kids rund um Charlie Brown das Herzstück, der Klebstoff gefehlt. Man wusste nie genau, ist Snoopolino eher ein Mensch, ein Hund oder ein haariger Superman, aber man wusste immer, das ist ein wunderbarer Freund. In guten wie in schlechten Zeiten – und in allen Zeiten dazwischen.

Nachfolgend einige meiner Lieblings-Bilder: Sie vermitteln herzliche, zeitlose Botschaften. Fürs neue Jahr und für jedes neue Jahr, das da noch kommen möge.

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JAN
02

Snoopy Wisdom For Life!

1---Cover-englisch

(I don’t own rights to «Peanuts» pictures – I spread them for non-commercial wisdom & enjoyment!)

 

There are comic & children's books that echo through life. They remain a source of wisdom & comfort for children of all ages across the globe. Like Snoopy & the «Peanuts Gang». We never really knew whether «Snoopolino» was a human, a dog or a furry Superman – but we always knew he was a wonderful friend! In good times and in bad times, and in all the times in between.

Here are some of my favorite pictures & words of wisdom – for the new year and every year to come!

 

The Meaning Of Life Is – To Live!

Charlie Brown is not one of those «Happy Honey Kids» who sleep on a rainbow and get up in the morning inspired and full of expectation. He’s more the melancholic kind of guy – not only on Monday mornings. One evening Charlie sits by the water with Snoopy and reflects on things that go wrong: «Some day, we will all die.» And Snoopy replies: «True, but on all the other days, we will not.»

It’s the core sentence of all Snoopy stories. And it’s the core sentence of our own life. Living a «full-fledged life» is not easy, as we all know. We often struggle, not only on Monday mornings. 

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MäR
01

Alzheimer & Demenz – Vorbeugen mit Herz & Hirn & Humor

Freddy-Bild

Es gibt verschiedene Formen von Demenz – die häufigste ist Alzheimer, sie betrifft knapp zwei Drittel der Demenz-Patienten. Menschen fortgeschrittenen Alters leiden auch häufig unter der sogenannten Alters-Demenz. «Jede Kleinigkeit wird eine Grossigkeit», hat Schauspieler Walter Giller über das Alter gesagt – und im Falle von Demenz wird jede Kleinigkeit eine Riesigkeit. Einfache Alltags-Handlungen sind früher oder später unüberwindbare Hindernisse.

Es kann jede & jeden treffen. Wie etwa den früheren Fussballer & Sport-Manager Rudi Assauer («schönster Bundesliga-Spieler der frühen 70er Jahre»), Ruhrpott-Macho, Frauen-Flüsterer, Werbe-Star und begnadeter Selbst-Darsteller. Immer eine Zigarre im Mund und nie verlegen um einen dreisten Spruch. Bis sich Alzheimer bemerkbar machte.

Oder Schauspieler & Entertainer Harald Juhnke, der sich von Media Markt für die «Ich-bin-doch-nicht-blöd-Kampagne» engagieren liess – und kurz darauf an schwerer Demenz erkrankte.

Oder Gunter Sachs, den ewig als «Playboy» apostrophierten Society-Liebling, Mathematiker & Künstler, der seinen Abschieds-Brief noch selbst verfassen konnte: «In den letzten Monaten habe ich durch die Lektüre einschlägiger Publikationen erkannt, an der ausweglosen Krankheit A. zu erkranken. Der Verlust der geistigen Kontrolle über mein Leben wäre ein würdeloser Zustand, dem ich mich entschlossen habe, entschieden entgegenzutreten.»

Oder Walter R., einen Bekannten aus meiner Nachbarschaft, der ein Geschäft mit 150 Mitarbeitern führte und Anfang 60 an Demenz erkrankte. Zuerst leichte Demenz, die sich im Laufe der Jahre kontinuierlich verschlechterte – eine langsame, lange Rolltreppe abwärts. Nicht zuletzt sorgsame Rundum-Pflege zu Hause ermöglichte ihm unglaubliche 30 Jahre weitere Lebenszeit. Vor fünf Jahren ist Walter verstorben, mittlerweile Anfang 90, schwerst-dement und am Ende auch noch Bein-amputiert.

Oder meinen Vater Freddy – im Bild oben mit meiner Mutter, die Mitte der 90er Jahre verstorben ist. Dieser Verlust hat eine riesige Lücke in seinem Leben hinterlassen. Mein Vater war lange Jahre liebevoll umsorgt worden, und was Haushalt-Arbeiten betraf, ziemlich hilflos. Nach dem Tod meiner Mutter hatte er überdies angefangen, sich an Gegenständen «festzuklammern» und schrittweise in eine sogenannte Messie-Erkrankung abzudriften. Im Laufe der Jahre stellten sich in der zunehmenden Isolation immer stärkere Anzeichen von Demenz ein. 2015 ist Freddy nach einem längeren Leidensweg schwerst-dement verstorben.

Demenz & Alzheimer sind teilweise genetisch bedingt, aber wir können auch eine ganze Menge selber tun, um vorzubeugen – im wahrsten Sinne des Wortes mit Herz, Hirn & Humor! Alois Alzheimer, der Entdecker der später nach ihm benannten Alzheimer-Krankheit hätte da sicherlich zugestimmt. Der deutsche Arzt, der in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg wirkte, war nämlich ein Scherzbold und liess sich trotz allerlei Schicksalsschläge nicht den Humor nehmen. Gerne verkleidete er sich etwa als Landstreicher oder Bettler und bat an seinem eigenen Institut um Almosen. Und freute sich, wenn er von niemandem erkannt wurde – Mitarbeiter wohlgemerkt, nicht Demenz-Patienten! Es muss ein fruchtbares Arbeits-Klima gewesen sein rund um Alois Alzheimer, sind doch auch zwei seiner Assistenten, Creutzfeldt & Jakob, in die Medizin-Geschichte eingegangen.

Schauen wir uns also genauer an, was wir tun können.

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SEP
01

Welcome „At the Captain’s Table“!

In meinem neuen Song „At the Captain’s Table“ verwebe ich New York mit den „Sopranos“ und der echten New Yorker Mafia-Geschichte:

At the Captain’s Table 
Video & Audio
https://youtu.be/diYzzP9uKO4
www.besser-fernsehen.ch/songs.html

„Try to remember the times that were good“, versuch‘ dich an die guten Zeiten zu erinnernwar eine der letzten Bemerkungen von Tony Soprano, bevor es dunkel wurde auf unseren Bildschirmen. „Try to remember the times that were good“ war auch das Lebens-Motto des langjährigen echten Mafia-Bosses und inoffiziellen „Prime Ministers“ von New York, Frank Costello. Tony Soprano war ein bisschen eine Mischung aus dem legendären Paten von New York und dem echten Paten von New Jersey, Vinny Ocean (daneben spielten natürlich weitere „Vorbilder“ sowie fiktive Elemente mit hinein). Mit Vinny gab es viele vordergründige Parallelen – und mit Frank viele hintergründige. Costello war gewissermassen ein moderner Mobster und suchte bereits in den 40er Jahren während zwei Jahren regelmässig einen Psychiater auf. Er konnte die vielen gewalttätigen, abgestumpften Mafiosi um sich herum nicht mehr ertragen – und der Psychiater riet ihm, andere Bekanntschaften ausserhalb der Mafia zu suchen: mit Politikern, Architekten, Designern, Schriftstellern, Schauspielern etc. … und siehe da, es hat geholfen, zumindest teilweise. Wäre das allerdings schon damals publik geworden, hätte es ihn Kopf & Kragen gekostet. So aber wurde das Thema später in allerlei Mafia-Filmen aufgegriffen – genauso wie viele andere Motive aus der Cosa Nostra-Realität. So heisst etwa die älteste Führungs-Figur bei den Sopranos „Junior“ – und nicht nur dort! Und so manch ein Mobster hatte eine Schwäche für Enten, Tauben und ähnliches Vogel-Vieh. Und sowieso sind oft echte Mafiosi & Teilzeit-Mafiosi auf der Leinwand zu sehen – fast schon Tradition in Hollywood und auch bei den Sopranos nicht anders …

Heading south from New York City / Driving down „Soprano Lane“ / Thinking back of Chris & Tony / Playing one more bloody game / Living always on the wild side / Living always on the run / In the „Family“, that monster / That both bites & hugs the son …

Eingangs Song verlassen Tony & Chris New York und fahren die „Soprano Lane“ nach New Jersey hinunter. Die Strasse heisst natürlich anders, aber wer die TV-Serie kennt, weiss Bescheid. Und wer die Sopranos kennt, weiss auch, dass Tony nur vordergründig als erfolgreicher Müll-Entsorgungs-Unternehmer auftrat. In erster Linie war er ein knallharter Mafia-Boss, grober Schläger und gnadenloser Killer. Und dennoch mutierte er zu einer der beliebtesten Figuren der Fernseh-Geschichte. Denn Tony hatte auch seine guten & weichen Seiten und überdies jede Menge Probleme & Schwierigkeiten wie wir alle. Das machte ihn greifbar in seiner inneren Zerrissenheit & Verletzlichkeit. Und in einer Zeit der Unverbindlichkeit wie der unseren stand da einer ein für das, woran er glaubte. Wenn Taten gefragt waren, quatschte der Capo nicht lange rum und handelte. Bei der Familie markierte er gerne den grossen Beschützer – und wenn es erst um seine geliebten Tiere ging, konnte eine falsche Bemerkung am falschen Ort rasch einmal die letzte sein. 

Tony zeigte uns auf extreme Weise, dass alles im Leben verschiedene Seiten hat. Schon Rilke – und viele andere – lehrten uns, dass das Schöne nur des Schrecklichen Anfang ist, und genauso auch umgekehrt. Und dass es Dinge gibt, die niemand von uns einfach schön-denken oder schön-reden kann – nur aushalten. Und aushalten ist manchmal schon sehr viel. 

Und so rinnen auch in diesem Song das Schöne und das Schreckliche unaufhaltsam ineinander über …
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SEP
01

At the Captain’s Table

In my new song „At the Captain’s Table“ New York meets „The Sopranos“ and the real New York Mafia history:

At the Captain’s Table 
Video & Audio
https://youtu.be/diYzzP9uKO4
www.besser-fernsehen.ch/songs.html

„Try to remember the times that were good“ – one of the last remarks of Tony Soprano, before our TV screens went black. „Try to remember the times that were good“ – likewise the motto of the long-time (real) Mafia Boss and inofficial „Prime Minister“ of New York, Frank Costello. Tony Soprano was to some degree a mixture of the legendary Godfather of New York and the Mafia Boss of New Jersey, Vinny Ocean (next to other „role models“ and fictional elements, of course). With Vinny, there were many obvious parallels – with Frank many subtle ones. Costello was a somewhat modern mobster and went to see a shrink on a regular basis for about two years back in the 40s. He had a hard time standing all the violent & blunted Mafiosi in his surroundings. And he sure missed a decent talk. The psychiatrist recommended making acquaintance with other people outside the mob: politicians, architects, designers, writers, actors etc. … And lo & behold, it helped – at least partially. Had this been made public at the time, it would have costed life & limb. But that happened only much later in various Hollywood films – where other Cosa Nostra motifs have been picked up as well. Uncle „Junior“ in the „Sopranos“ sure isn’t the only senior in the Mafia! And so many mobsters had a soft spot for ducks, pigeons and so on (by the way: we often see „real“ Mafiosi & part-time Mafiosi on screen – almost a tradition in Hollywood, including the Sopranos).

An English farmer once told writer W.G. Sebald: „I have always kept ducks, even as a child, and the colours of their plumage, in particular the dark green and snow white, seemed to me the only possible answer to the questions that are on my mind.” Poet Mary Ruefle later found among the multiple definitions of the word „speculum“ „a medieval compendium of all knowledge” and „a patch of color on the secondary wings of most ducks and some other birds.” Did the „Garbage Disposal Consultant“ Tony know that a compendium of all knowledge and the ducks’ plumage were one and the same? He must have felt it somehow …

Heading south from New York City / Driving down „Soprano Lane“ / Thinking back of Chris & Tony / Playing one more bloody game / Living always on the wild side / Living always on the run / In the „Family“, that monster / That both bites & hugs the son …

How could a tough Mafia Boss like Tony Soprano become one of the most popular figures in TV history? Well – he sure had good & sweet sides, too. And moreover all sorts of problems & difficulties like all of us. He was tangible in his inner conflicts & vulnerability. And in times of vagueness like ours, the Capo stood up for what he believed in – for better or worse. He was a villain, arrogant & ignorant. But he also was a kind & generous man, a loyal friend, a patriot. „I guess you learn to love the good & bad in everyone“, his wife Carmela used to say. And she had a lot to learn …

Tony was an extreme example of the many different sides of life, of something Rainer Maria Rilke and many others told us so accurately: For beauty is nothing but the beginning of terror – and vice versa – which we are barely able to endure. 

Beauty and terror / Just keep going / No feeling is final … so Rilke. And beauty & terror just keep going in this song, too … constantly converging … like black clouds & silver linings in the New York sky …

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