Nach meinem letzten Blog-Eintrag

Top 12 aus „Kalkofes Mattscheibe/Rekalked“
http://www.besser-fernsehen.ch/blog/entry/top-12-aus-kalkofes-mattscheibe-rekalked.html

wollte ich es „Mattscheibe“-mässig gut sein lassen. Nicht etwa weil es zu wenig Material gäbe (im Gegenteil – es gibt so viele tolle „Mattscheibe-Folgen“ …) oder zu wenig dazu zu schreiben (im Gegenteil – bei solch „steilen“ Vorlagen sprudelt es nur so aus einem raus …). Sondern schlicht & einfach, weil ich immer 100 Blog-Themen gleichzeitig im Kopf habe und alle raus wollen … ich aber als ehrenamtliche Freizeit-Bloggerin nur einen kleinen Bruchteil davon realisieren kann. Doch ich wurde sehr nett darum gebeten – und präsentiere daher noch ein paar weitere persönliche Favoriten aus dem grossen „Mattscheibe“-Fundus:

KAFFEE à la KALKOFE
KOCHEN à la KALKOFE
SCHLEIMEN à la KALKOFE
GLÜCK à la KALKOFE
REISEN à la KALKOFE
FREMDGEHEN à la KALKOFE
CHANNELN à la KALKOFE
AUTOFAHREN à la KALKOFE
CASTING à la KALKOFE
SCHMUCK à la KALKOFE
ZAUBERN à la KALKOFE
KAMPF à la KALKOFE

Wir Frauen geben ja gerne an, Humor sei uns besonders wichtig bei Männern (auch wenn wir zu Hause eine langweilig-steife Spass-Bremse sitzen haben …). Das ist nicht falsch – wir erinnern uns in der Tat gerne an Männer, mit denen wir lachen konnten. Nicht umsonst bezeichnet die Süddeutsche Zeitung Comedians als „Seelsorger des 21. Jahrhunderts“. Lachen hat einen erwiesenermassen günstigen Effekt auf unseren Körper. Wir tun es nur viel zu selten: Kinder lachen durchschnittlich 400 x am Tag, Erwachsene nur noch etwa 15 x.

Das wird sich glücklicherweise ändern in den nächsten Minuten …

Manchen Lesern ist das Lachen allerdings fast ein bisschen im Halse stecken geblieben bei meinem letzten Blog-Artikel angesichts dieser „Aufklärung“ über die Abgründe televisionärer Seichtgebiete. Mein Freund H., Unternehmens-Berater, schrieb mir (wortwörtlich): „Mir verging das Lachen, ich wusste gar nicht, dass es so viel Schrott im Fernsehen gibt – ne, Ironie auf die Seite. Du hast natürlich Recht, nur was nutzt es? Wenn die sogenannten Fernseh-Konsumenten bereit wären, für ihren Konsum zu bezahlen, wäre vieles mindestens nur noch halb so schlimm. Wie alles, du hast es geschrieben, ist „es“ ein Spiegel unserer Gesellschaft – mit der auch ich zurecht kommen muss.“